Wenn ich am kommenden Samstag zum letzten Mal in diesem Jahr in ein 24 Stunden Rennen starte, dann kann ich mir sicher sein, dass der Handschuh GripGrab Vertical 2017 wieder beste Fahrkontrolle über die komplette Renndistanz garantiert. Der Werbespruch ist beim 24h Rennen Gesetz: Never loose your Grip.

Seit 2015 setzte ich auf GripGrab Handschuhe, doch mit dem GripGrab Vertcial 2017 und GripGrab Racing 2017 ist dem dänischen Unternehmen ein Meilenstein gelungen. Das überarbeitete Modell überzeugt durch eine geniale Innenhandfläche und bietet ausdauernden Grip und eine ganz besondere Haptik – Dank der neuen InsideGrip Technologie.

24 Stunden absolute Kontrolle Dank GripGrab InsideGrip Technologie.

GripGrab Vertical 2017 Handschuh

Für das Einsatzgebiet Freeride und Downhill beworben, entpuppt sich der neue Handschuh GripGrab Vertical 2017 als Allrounder mit einem viel breiteren Einsatzgebiet bis hin zum Mountainbike Marathon.

Während der Vertical und Racing Vorgänger noch mit einem Gelpolster daherkommt, ist der neue Handschuh GripGrab Vertical 2017 ohne Polsterung ausgestattet. Die InsideGrip Technologie ist auf maximalen Grip ausgelegt und bietet einen direkten Sitz an der Hand.

Das Material der Innenhandfläche besteht aus AX synthetisches Leder mit besonders abriebfesten Materialien, so dass der GripGrab Vertical Handschuh 2017 besonders für Enduro und Downhill FahrerInnen geeignet ist.

Mit dem praktischen Slip-In Bund ist der Ein- und Ausstieg aus dem Handschuh ein Kinderspiel, im Vergleich zu dem Klettverschluss der Vorgänger sitzt der Handschuh viel fester am Handgelenk.

Das Meshobermaterial gibt den Händen viel Luft, der Frottee Einsatz am Daumen erlaubt einfaches Abwischen von Schweiß.

GripGrab Vertical 2017 für Racer bestens geeignet

Ich habe in dieser Saison sowohl den GripGrab Vertical 2017 als auch den GripGrab Racing 2017 Handschuh getragen. Die Handschuhe unterscheiden sich einzig im Obermaterial, wo mir als Mountainbiker der Vertical mehr zusagt als das Racing Material. Letzterer ist etwas dünner und der Bund am Handgelenk fällt kürzer aus. Ich empfinde den Sitz des Handschuhs im Vergleich zum Vertical als etwas lockerer.

Bei heißen Temperaturen ist der Racing aufgrund der herausragenden Belüftung dem Vertical überlegen. Sowohl bei der 24 Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft als auch bei der Night on Bike habe ich zum Rennstart auf den luftigeren Handschuh GripGrab Racing 2017 gesetzt. Erst im späteren Rennverlauf habe ich dann auf den GripGrab Vertical 2017 Handschuh gewechselt.

Stärken und Schwächen der GripGrab Handschuhe

Sowohl im Training als auch im Rennen war auf beide Handschuhe immer Verlass. Je länger die Einheit oder das Rennen wurde, desto eher griff ich zum Handschuh GripGrab Vertical 2017. Der festere Sitz am Handgelenk waren hier ausschlaggebend.

Das Griffgefühl ist von beiden Handschuhen herausragend. Während das Vorgängermodell sowohl bei der Transalp 2015 als auch beim 24h Rennen München 2016 Blasenbildungen an den Fingergelenken nicht verhindern konnte, fahre ich die neuen Modelle trotz Extrembelastungen wie in Finale Ligure selbst über 24 Stunden blasenfrei.

Obwohl der Handschuh ohne Polsterung ausgestattet ist, ermüden die Hände weniger. Ebenso ist ein verrutschen am Lenker aufgrund nasser Bedingungen unmöglich. Die InsideGrip Technologie arbeitet hervorragend und das Gripniveau ist erstaunlich hoch.

Auch als Marathon oder Cross Country Racer kommt der Vertical Handschuh in Frage, genauso wie für Mountainbike Tourer. Zwar ist der Handschuh als Freerride und Downhill Handschuh ausgeschrieben aber das Einsatzgebiet ist viel breiter.

Fazit

Der GripGrab Racing 2017 Handschuh ist für mich eine willkommene Alternative zum GripGrab World Cup Kurzfinger Handschuh am Rennrad. Auch hier funktioniert die InsideGrip Technologie sehr gut und der atmungsaktive Handschuh trägt sich auf langen Trainingsfahrten wie eine zweite Haut.

Ich bin schon viele verschiedene Handschuhmarken und -modelle gefahren, doch der GripGrab Vertical 2017 Handschuh stellt alle anderen Handschuhe in den Schatten. Ich bin wirklich schwer begeistert, obwohl sich nach den Dauereinsätzen in den vergangenen Monaten die Nähte an den Fingerkuppen langsam aufrubbeln.

Marti Richter (Sales & Marketing Coordinator GripGrab) äußerte sich daraufhin wie folgt:

Wir haben bei einigen Modellen des GripGrab Vertical von 2017 Abweichungen von unseren Qualitätsstandards bei den Nähten entdeckt, nicht zuletzt auch dank des Feedbacks unserer großartigen Kunden. Daher haben wir uns entschlossen, das Modell vorerst aus dem Programm zu nehmen und für das Frühjahr 2018 mit signifikanten Verbesserungen bei der Haltbarkeit eine überarbeitete Version auf den Markt zu bringen. Diese Version hat erste Tests zu unserer Zufriedenheit bestanden und wird auch weiterhin von ausgewählten Local Heroes getestet. Alle Kunden, die mit ihrem aktuellen Vertical nicht zufrieden sind, können den als Reklamation bei dem Händler, wo sie ihn erworben haben, einreichen und bekommen entweder einen Ersatz oder das Geld zurück. (Marti Richter, GripGrab)

Trotz dieses Makels kann ich den Handschuh uneingeschränkt empfehlen, nicht zuletzt auch aufgrund des guten und sehr kulanten Service von GripGrab. Wer nicht Gefahr von einer defekten Naht laufen möchte, der möge bis zum Frühjahr warten. Für die kälteren Tage wurde u.a. der GripGrab Raptor Handschuh auf der Eurobike vorgestellt, ebenfalls mit InsideGrip. In Kürze werde ich meinen ersten Eindruck schildern.

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Die GripGrab Vertical und GripGrab Racing Handschuhe wurden mir zum testen kostenfrei zur Verfügung gestellt. GripGrab unterstützt mich bei meinen Ultracycling Projekten. GripGrab hat keinen Einfluss unsere Artikel oder auf meine Testurteile.