Wir warten noch immer auf unser Garmin Edge 1030 Testgerät, allerdings hat Markus bereits einen gravierenden Bug festgestellt, der die Nutzung des Garmin Edge 1030 mit mehreren Rädern im besten Fall mehr als umständlich macht.

Der Garmin Edge 1030 bietet nämlich gerade einmal Speicherplatz für sechs Sensoren, was den einfachen Radwechsel ziemlich umständlich macht.

Sensoren Auswahl eingeschränkt

Sind Brustgurt, zwei Geschwindigkeitsmesser und zwei Leistungsmesser gekoppelt, dann darf man den Garmin Radar nur noch an einem Rad koppeln, eine ANT+ Lampe kann man dann nicht speichern, genauso wenig wie einen dritten Leistungsmesser. Schade!

Anders als beim Garmin Edge 1000/820/520 reicht es nicht aus, wenn die Sensoren deaktiviert werden. Sie müssen beim Garmin Edge 1030 entfernt werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ich vor Fahrtantritt meine ANT+ Geräte nicht automatisch verbinden kann. Ich muss jedes Mal die Geräte des anderen Rads erst entfernen und kann dann nach den Sensoren des neuen Rads suchen. Umständlich. Zeitverschwendung.

Garmin Edge 1000 machts besser

Zum Vergleich: Der Garmin Edge 1000 kann 12 ANT+ Geräte aktiv speichern. Wenn man mehr Sensoren hat, dann reicht ein deaktivieren der weiteren Sensoren aus.

In meinem Garmin Edge 1000 habe ich derzeit drei Leistungsmesser, drei Brustgurte, zwei separate Trittfrequenz, einen Geschwindigkeitssensor und eine Rolle gespeichert, sowie zwei weitere Brustgurte deaktiviert.

Hoffen auf ein Garmin Software Update

Mit dem neuen Garmin Edge 1030 hat Garmin den Funktionsumfang aus mir unersichtlichen Gründen eingeschränkt. Ich hoffe, dass Garmin hier schnell mit einem Garmin Software Update nachbessern wird.