Inspiriert von unserem 24 Stunden Solo-Fahrer Daniel, wird die Coffeechains-Gang 2018 bei Rad am Ring ein 24 Stunden 4er Rennrad-Team an den Start bringen. Der Wunsch dort mitzufahren, besteht bei einigen Mitgliedern schon länger und nächstes Jahr wird es in die Tat umgesetzt. Dabei profitiert das Team aus der Erfahrung, die es bei der Betreuung von Daniels 24 Stunden Solo Rennen gesammelt hat. Die endgültige Besetzung des Team steht noch nicht fest, vermutlich werden Startplätze des Teams mit externen Fahrern besetzt werden.

Mythos Nordschleife

Hatzenbach, Fuchsröhre, Adenauer Forst, Brünnchen oder Döttinger Höhe. Nur ein geringer Teil der Streckenabschnitte, die den Puls eingefleischter Nordschleifenfans höher schlagen lassen. Die Nordschleife des Nürburgrings heißt nicht umsonst grüne Hölle, denn schon im Auto ist die Berg- und Talbahn eine Herausforderung. Es ist nicht leicht sich dem Mythos dieser legendären Rennstrecke zu entziehen. 2018 wird sich das Coffee & Chainrings-Team der Herausforderung stellen, dieses wunderbare Asphaltband 24 Stunden lang zu bezwingen. Dafür ist ein 4er Rennrad-Team gemeldet. Zwei Positionen im Team sind schon fest besetzt: Teamchef und Fahrer ist Ansgar und Maren wird das Team multimedial vertreten und auch Fahrerin sein. Über die restlichen zwei Plätze muss noch entschieden werden, ob es möglich ist die mit Coffee & Chainrings Mitgliedern zu besetzen oder ob externe Fahrer angeworben werden.

Teamchef mit Nordschleifen-Erfahrung

Teamchef Ansgar ist leidenschaftlicher Nordschleifen-Fan. Seit den frühen 90gern ist er regelmäßig als Zuschauer am Nürburgring gewesen. Damals war die legendäre Tribüne 4 noch eine unüberdachte Beton-Tribüne ohne Sitze und die Mercedes-Arena hieß noch Castrol-S und bestand aus zwei Kurven. Unzählige Kilometer ist er bei VLN-Rennen um die Nordschleife gepilgert um an den verschiedenen Streckenabschnitten den Akteuren zu zuschauen.

Er kennt die Nordschleife und die GP-Strecke aber auch aus der Sicht des Fahrers. Angefangen hat es in der Jugend mit einem Golf 1, der regelmäßig in schnellem Tempo durch die grüne Hölle bewegt wurde. Es folgten kurze Ausflüge mit einem VW Sharan und einem VW Transporter. Auch in der virtuellen Welt hat der Teamchef Ansgar in diversen Rennwagen viele Kilometer auf der Strecke abgespult. Legendär ist allerdings eine Runde in seinem Audi A6, besetzt mit 5 Personen, die, sagen wir mal das Systemgewicht an die Zuladungsgrenze brachten.

Von Motorkraft auf Muskelkraft

Jetzt erfolgt der Umstieg aus dem Rennwagen-Cockpit auf das Rad. Jetzt zählt nicht mehr im Adenauer Forst früh genug anzubremsen oder in der Ausgangskurve von Ex-Mühle nach der Breidscheider Zufahrt nicht zu früh auf dem Gas zu stehen. Es ist auch relativ egal wie man die Galgenkopfkurve anfährt um genug Geschwindigkeit für die Döttinger Höhe zu haben.

Jetzt zählt es sich die Kraft der Beine für 20 Kilometer Nordschleife gut einzuteilen. Was auf dem Rad zählt ist genug Schwung von der Abfahrt durch die Fuchsröhre mit in die Auffahrt zum Adenauer Forst zu nehmen und auf dem langen, zähen Stück von Breidscheid bis zum Karussel nicht zu viele Körner zu verschwenden, um das letzte, brettharte Stück zur Hohen Acht mit 17% Steigung noch zu meistern. Dabei ist das Höhenprofil sehr schön anzuschauen und verspricht sehr viel Spaß und sehr viel Qual! Die 24 Stunden Radrennenstrecke bietet 26 Kilometer mit 580 Höhenmetern und 93 Kurven pro Runde.

Höhenprofil Nordschleife

© Nürburgring GmbH

Das wird eine Herausforderung die alle gerne meistern werden. Neben Ansgar als Fahrer, hat sich Maren ohne Zögern gemeldet. Maren ist eine alte Häsin auf dem Rad und ist schon diverse Wettkämpfe auf dem Rennrad und dem Crosser gefahren. Dabei scheut sie sich weder vor der Langstrecke, noch hat sie ein Problem damit, sich bei einem Kriterium richtig alle zu fahren. Und dass sie es auch mit langen Steigungen aufnimmt, hat sie beim Vulkanbike-Marathon eindrucksvoll bewiesen. Maren und Ansgar haben beim Vulkanbike-Marathon auch bewiesen, dass sie gut zusammen arbeiten können. Damit ist ein wertvoller Grundstein für das 24 Stunden Rennen gelegt.

Die Vorbereitungen beginnen

Mit der Anmeldung des Teams ist der erste wichtige Schritt getan. Es ist zwar noch ein halbes Jahr bis zu Rad am Ring 2018, aber eine frühe Planung sorgt für ein gutes und entspanntes Event. Im Kopf hat Ansgar schon viele Ideen für eine tolle Veranstaltung für das Team. Es gilt diese in den nächsten Monaten umzusetzen. An Marens Rad müssen auch noch Veränderungen im Bereich des Antriebs vorgenommen werden, damit unsere Flachland-Fietzenmietze die bis zu 17% Steigungen meistern kann. In den nächsten Wochen wird es sich vornehmlich um die Besetzung der zwei offenen Team-Plätze drehen. Wir werden weiter berichten!