Bei der Analyse des Trainingsmonats habe ich mich selbst erschrocken, im positiven Sinne. Während in den vergangenen Jahren der Dezember durch Faulheit geprägt war, habe ich 2014 nochmal eine Schüppe drauf gesetzt und habe 69 Stunden trainiert – Jahresrekord.
Schwerpunktmäßig gab es Grundlageneinheiten zwischen zwei und vier Stunden, manchmal zwei am Tag. Überwiegend habe ich auf der Rolle trainiert, auf der einen Seite um mich nicht gesundheitlich zu gefährden aber auch um im Zweifel schneller abfahrbereit zu sein für den kommenden Nachwuchs.



Neben den Grundlageneinheiten durfte ich auch endlich mit dem Krafttraining beginnen, hier musste ich mich aufgrund des Nabelbruchs lange gedulden. Dafür gibt es jetzt auch keine Beschwerden. Im Studio Folge ich in diesem Jahr starr den Vorgaben aus der Trainingsbibel für Radsportler von Joe Friel, was sowohl die Reihenfolge der Übungen angeht als auch die Gewichte und Wiederholungen. Als Schwäche habe ich den Beinstrecker ausgemacht und erfreue mich ein jedesmal über fünf Sätze mit je 30 Wiederholungen pro Bein, insbesondere die letzten fünf Wiederholungen fühlen sich an wie ein Gang durch Feuer.
Ebenso schmerzhaft sind die In/Out Intervalle gewesen, die ich auf 6*3′ gesteigert hatte. Zur Abwechslung gab es dafür Fahrtspieltraining mit Peter im Wald, seit Ende Dezember auch wieder auf dem MAO-TAINBIKE.
Insgesamt gab es 69 Stunden, 37 Aktivitäten, 1569km Radtraining und trotzdem fünf komplette Ruhetage. Inoffiziell habe ich #Festive500 abgeschlossen und bin in den acht Tagen zwischen Weihnachten und Silvester 508km gefahren, aber Rollentraining zählt nicht und wenn ich die Bilder von Stefan auf unserer Facebook Seite sehe oder die Akivitäten von Harald oder Joas, dann stehen hinter diesen Ergebnissen meine höchste Anerkennung.

Der Grundstein für die Transalp Saison ist gelegt, statt (wie gewohnt zu dieser Jahreszeit) Minusstunden zu machen, konnte ich ein megaplus im Dezember erzielen und 15 Stunden über meiner durchschnittlichen Trainingskapazität trainieren und an meiner Form arbeiten. Im Januar wird dies in diesem Umfang vielleicht nicht möglich sein aber die Motivation ist unabänderlich und der Weg ist der richtige.
Zahlen und Fakten 2014:
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Best Challenge 2014:
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