Keine einfache Entscheidung mich zum Kauf des neuen Garmin Edge 1000 durchzuringen bzw. diesen auf die Wunschliste vom Weihnachtsmann zu setzen. Letztendlich kam der Weihnachtsmann dann etwas verspätet und brachte in der Tat den Garmin Edge 1000.

Gelesen habe ich viel, über Software und Routing Probleme, Abstürze. Und weitere Kinderkrankheiten, die Garmin mit dem Telease neuer Produkte immer wieder aufs Neue produziert. Die Software wird eben durch die Nutzer getestet und bestehende Bugs dann über diverse Software Updates verschlimmbessert.

Nichtsdestotrotz liegt er nun vor mir, der Neue. Das Multitalent für Tour, Training, Wettkampf und Live Tracking. Sucht man ein Gerät, dass dies alles vereint kommt man nicht an der Edge Serie von Garmin vorbei. Seit Jahren wartet man auf einen Konkurrenten aber offensichtlich ist es gar nicht so einfach diese Technik zu beherrschen. Mit dem letzten Update im Dezember scheinen zumindest die groben Fehler alle behoben und damit war meine Kaufentscheidung getroffen.

Folgende Gründe führten zum Kauf: Die schnellere Kartendarstellung, die Synchronisation zwischen Garmin und Telefon, Live Tracking (im Hinblick auf die Transalp), das größere Display und die kabellose Übertragung von Daten. Ein Großteil hätte auch der Garmin Edge 810 erfüllt aber die Software dort ist auch nicht fehlerfreier und dann lieber direkt auf das neue Pferd setzen.

Kommen wir zum Unboxing.
Gewohnt gut verpackt wurde mir der Garmin Edge 1000 von Actionsports geliefert. Die schwarze Verpackung gefällt mir gut und man bekommt bereits einige neue Features über Produktabbildungen gezeigt.

Nach dem Öffnen liegt der Garmin oben auf, Yay. Da kommt Freude auf und man hält das gute Stück direkt in den Händen. Im unteren Karton befindet sich allerhand Zubehör. Und endlich liefert Garmin auch direkt eine Aero-Halterung mit. Sehr erfreulich.

Im Bundle Paket des Garmin Edge 1000 befinden sich darüber hinaus auch der Premium Pulsgurt sowie die neuen Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren. Letztere wurden geteilt, die Geschwindikeitseinheit misst jetzt an der Nabe, während der Trittfrequenzsensor kompakt und magnetlos sein Werk tut.

Gerade der neue Geschwindigkeitssensor gefällt mir klasse, ohne Speichenmagnet ist er gerade am Mountainbike sehr gut platziert und liefert natürlich viel genauere Ergebnisse als die GPS Aufzeichnung. Durch die Gummi-Befestigung ist der Sensor auch kinderleicht getauscht und für ein anderes Rad einsatzbereit.

Das Display ist grandios. Man hat eher das Gefühl ein Handy zu bedienen als einen Radcomputer. Es ist gestochen scharf und bietet viel Übersicht. Die Menüführung wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt.

Am Wochenende werde ich das Gerät einrichten. Aufgrund meiner vielen Aktivitätsprofile und Anforderungen wird das etwas länger dauern. Nach dem ersten Test werde ich dann den Garmin Edge 1000 im Einsatz beschreiben. Ich bin schon sehr gespannt.