Auch als Familienvater geht das Training weiter, zwar muss man einiges anpassen und umstellen aber mit Verständnis der Frau und einer guten Zeiteinteilung ist alles machbar. Eine Ruhewoche und drei Aufbauwochen sorgten auch im zweiten Monat des Jahres für ein Pensum von über 60 Stunden und über 1000 Radkilometer.

Screenshot: Offizielles Bkool Länder Ranking

Screenshot: Offizielles Bekool Länder Ranking

Weiterhin hatte das Rollentraining einen hohen Anteil am Gesamtumfang, ausschlaggebend waren nicht einmal die Temperaturen, sondern der überwiegend sehr kräftige Wind im Februar. Die wenigen Tage mit mässigen Wind konnte ich draußen prima nutzen, sowohl auf dem Rennrad als auch auf dem Mountainbike. Im Bkool Deutschland Rangking konnte ich meine Position an der Spitze in der Saison 2014/15 (Stunden, Kilometer, Sitzungen) weiter ausbauen und führe souverän das Deutschland Rangking an, weltweit reicht dies immerhin für eine Top150 Platzierung.

Strukturell lief es sehr gut im Februar. Die Ruhewoche kam zur rechten Zeit, anschliessend folgten drei Aufbauwochen mit längeren Umfängen. Zwei Mal konnte ich über 100km fahren. Dazu kam mehrere Bergtrainings, sowohl auf der Rolle als auch auf der Sophienhöhe bei Jülich. Abgerundet wird das ganze durch kurze aber harte Rolleneinheiten für Motorik und Kraftausdauer.


Best of Galerie Februar 2015

Weitere zwei Einheiten pro Woche absolvierte ich im Fitness Studio, die Maximal Kraftphae konnte ich mit Erreichen aller Ziele erfolgreich abschließen und trainiere seitdem ausschließlich auf Kraft erhalt. Friel empfiehlt hier sechs Übungen, wobei die Squats zu Beginn der Einheit je nach Befinden auch weggelassen werden können. Trainiert werden Squats, Sitzrudern, Latzzüge und Standrudern in drei Sätzen, wobei die ersten beiden bei 60% und der letzte Satz bei 80% meiner Maximalkraft absolviert wird, die Wiederholungen liegen bei 8-12. Bauch- und Beinstrecker werden wie auch in der Maximalkraftphase in 2-5 Sätzen mit jeweils 30 Wiederholungen trainiert.

Unregelmässig aber durchaus mit großer Motivation kam das Lauftraining zurück in das Programm, bevorzugt vor dem Frühstück mit einem veganen Bulletproof Coffee davor. Ein Kinesio Tape sorgt dafür, dass ich mein linkes Knie beim Laufen wieder gut belasten kann, obwohl die Sehne nach wie vor gereizt ist. Durch das Laufen hoffe ich die muskulären Disbalancen auszugleichen.

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Und nun? im März folgt eine weitere Umfangsteigerung und ist für mich mental der Trainingsmonat überhaupt. Tageseinheiten bis zu sieben Stunden, zwei Wochen mit jeweils ca. 20 Stunden auf dem Rad, Lauf-Rad Kombinationen, mehr Intensität im Kraftausdauer Bereich. Meilensteine wie 150km Radfahren stehen kurz vor dem Ereichen. Mit den Rennen beim Bulls MTB Cup stehen erste Belastungsspitzen im Renntempo auf dem Plan, bevor die Saison dann mit der Flandernrundfahrt, Hel van Groesbeek, Kellerwald Bike Marathon und SKS Bike Marathon in Sundern direkt mit einem heftigen Programm im April startet.