Endlich geht es wieder vorwärts. Viel zu spät eigentlich aber deswegen nicht weniger ausschlaggebend war der Trainerwechsel im Juni. Die Zusammenarbeit mit Bewegungsfelder war nie wirklich gut, von fehlerhaften Leistungsdiagnostiken bis hin zu fragwürdigen Trainingsplänen, so dass ich mich zu einem unüblichen Wechsel mitten in der Saison entschlossen habe.

Mit Stefanie Mollnhauer von Pro-Formance bin ich bisher sehr zufrieden, was sich auch in meinen Trainingsresultaten im Juli bemerkbar macht.

Neben den 27 Trainingsstunden im Urlaub, folgten weitere 34 Stunden zu Hause. Mit 61 Stunden und fast 1300 Kilometer habe ich auch direkt einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Und dabei fühle ich mich noch immer gut und keinesfalls völlig erschöpft, obwohl gerade die letzten Trainingseinheiten viel abverlangten.

Während ich im Urlaub nur das Mountainbike bewegt habe, wechselte ich zu Hause zwischen Rennrad und Mountainbike. Gerade die Abwechslung bringt neue Reize und Motivation. Mir macht es mittlerweile genauso viel Spaß über flowige Singletrails zu surfen oder mit dem Rennrad über ruhige Straßen hier im Hinterland zu pedalieren.

Acht Wochen vor dem Start der zweiten Saisonhälfte stand im Training der Formaufbau im Vordergrund. Viele lange Einheiten im Grundlagentempo, Kraftausdauer Intervalle um an meinem Defizit am Berg zu arbeiten und kürzere Intensive Trainingseinheiten. Insgesamt fuhr ich 24 Trainingseinheiten im Juli.

Der August kann kommen!