Guten Morgen. Der Sommer neigt sich dem Ende und während man schon frustriert in die Wetter-Zukunft schaut, kann man doch mit einem leckeren warmen Kaffee eine kleine Rückschau verfassen über die letzten Trainingsmonate. Gar nicht so einfach jeden Monat daran zu denken, bei all der Hektik und des Trubels im Alltag. Fangen wir an.

April 2014
Im April stand das Rennrad im Fokus. Flandern Rundfahrt, Rund um Köln, Lüttich -Bastogne – Lüttich waren die Highlights. Bei milden Temperaturen gab es im Training häufig den Wind als widerspenstigen Begleiter. Einheiten über drei Stunden mit Kraftausdauerintervallen standen im Vordergrund. Insgesamt gab es 50 Stunden Training, 1145km und 65 persönliche Rekorde auf Straka. Allerdings über 40 alleine auf der Ronde van Vlaanderen.

Mit 190 Trainingsstunden im ersten Quartal und rund 3500km habe ich eine ganz ordentliche Vorbereitungsphase abgeschlossen, auch wenn ich bspw. nicht am Kellerwald Marathon teilgenommen habe und auch die Wintercup Serie in der Pfalz ausgelassen habe. Wenn ich diese Vorbereitungsphase 2015 wiederhole und gleichzeitig noch etwas fokussierter bin, dann sollte der Aufbau für ein zufriedenstellendes Ergebnis bei der BIKE Trans Alp stimmen.

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Mai 2014
Die unmittelbare Vorbereitung für die BIKE Four Peaks begann im Mai. Viele Fahrtspiele auf dem Mountainbike sowie die ersten MTB Marathons lagen vor mir. Während ich beim Ruhrbike Marathon noch nicht so richtig Fuß fassen konnte, zeigte das Formbarometer beim Schinder(hannes) MTB Marathon nach oben. Zwar reichte es nicht für die gewünschte Platzierung aber am Ende war ich doch 25min schneller als 2013 und das ist doch auf der Mittelstrecke ein beachtlicher Fortschritt. Neben den Marathons war natürlich das Wochenende vor den Alpen ein weiteres Trainingshighlght, der letzte Trainingsblock gemeinsam mit meinem Trans Alp Partner Tim (ethackt) in Spe.

52 Trainingsstunden und 992km. Was ärgere ich mich beim Schreiben dieser Statistik über die acht fehlenden Kilometer. Mehr Fokus 2015!

Juni 2014
BIKE Four Peaks und sonst nichts. Danach war noch der MTB Marathon am Rursee geplant, den ich aber morgens aufgrund der Wassermassen von oben gecancelt habe und stattdessen die Sturmschäden in Köln mit dem Rad unfreiwillig besichtigt habe. Insgesamt lief es nach den BIKE Four Peaks alles andere als rund, eine Erkältung zog sich durch den Monat mit mehreren trainingsfreien Tagen am Ende. Am Ende gab es 48 Trainingsstunden und 800km, dafür umso mehr Höhenmeter.

Über 5000km und 300 Trainingsstunden zur Jahreshälfte lassen sich aber insgesamt dann doch sehen. Meine bisher beste erste Jahreshälfte, was die nackten Zahlen angeht.