Am Sonntag zählt es. Nach dem geglückten Renndebüt in Grembergen geht es am Sonntag beim 17. Canyon Rheins Hunsrück MTB Marathon für mich „richtig“ zur Sache, der erste Kategorie B Wettkampf des Jahres. Ein Gradmesser, wo stehe ich mit meinem #comebackstrongerthanever?

Längst hat sich der Rhein Hunsrück MTB Marathon in der Mountainbike Marathon Szene etabliert und feiert Jahr für Jahr neue Teilnehmerrekorde. Bereits vor dem Start meldet der Veranstalter Tus Rhens Voranmelderekord! Über 1.000 Starter werden am Sonntag in der wunderschönen Altstadt von Rhens am Start stehen. Anders als bei vielen anderen Veranstaltungen dominiert dabei nicht die Kurzstrecke, sondern eindeutig die Mitteldistanz über 55km mit fast 400 Teilnehmern. Auf der Kurzdistanz sind die Anmeldezahlen trotz Voranmelderekord rückläufig bei gerade einmal 270 Teilnehmern, während ich auf der Langdistanz über 300 Mitstreiter auf der Strecke haben werde.

Strecke: Harte Anstiege und Downhills im Rheintal

Canyon Rhein Hunsrück MTB Marathon Höhenprofil

18 mehr oder weniger lange, teils zusammenhängende Anstiege erwarten uns auf der 80km langen Strecke. Zur Rennmitte kratzen wir an der 400m Marke, dem höchsten Punkt des Rennens. Doch sowohl davor als auch danach warten knackige Uphills und technische Downhills in den Weinbergen des Rheintals.

Rhein Zeitung mit Video Preview


Eine offene Rechnung begleichen

Nach dem ich im letzten Jahr den Marathon nach einem ganz blöden Sturz nicht zu Ende fahren konnte und mein einziges DNF der Saison 2015 verbuchte, möchte ich es in diesem Jahr besser machen. Die Strecke lag mir ganz gut, die Anstiege haben die richtige Länge und das Profil kommt mir sehr entgegen.

Auch für mein Cannondale wird das Rennen am Sonntag ein letzter Härtetest für das Rennsetup der Saisonhöhepunkt in der ersten Jahreshälfte. Der Maxxis Icon muss sich genauso behaupten, wie der unbezogene Mileba ProPo. Neue Pedalen und ein cleaneres Cockpit Dank I-Spec Schellen wird es dann nach dem Rennen geben. Das Gesamtgewicht konnte ich knapp unter 9kg drücken.

Meine Vorbereitung war nahezu perfekt, verglichen mit den Strapazen aus Trainingsfrust und Leistungstief im April. Mit zwei Tapering Tagen und einer umfangsreduzierten Woche mit wettkampfspezifischer Belastung am Mittwoch werde ich gut erholt und in bestmöglicher Form am Sonntag um 8:45 Uhr an der Startlinie stehen.