Der Rocky Mountain BIKE Marathon war das letzte große Highlight in der Vorbereitung auf die 24h Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure. Und der erste Auftritt als #wemboFinale Team mit Support und Verpflegung.

Bereits am Freitag nachmittag ging es los nach Willingen und diverse Staus stellten uns in den Weg, so dass wir für die sonst üblichen 2,5h fast 5h Fahrtzeit benötigten. Anders als drei Wochen vorher in Sundern, wo die vielen Staus nervten und mich ziemlich belastet haben, war mir das fast egal. Ich saß im Wohnmobil und genoss eine mehr oder wenige entspannte Fahrt, während Ansgar sich mit Verkehr und Streckenänderungen auseinandersetzte.

Es wurde in Willingen trotzdem spät, um 22 Uhr lag ich Bett während die Crew für sich Essen kaufte und meiner Frau eine Pizza mitbrachte, die dann gefühlt um Mitternacht gegessen wurde.

Last Raceday before World Championship

Um 5 Uhr klingelt gelte der Wecker, denn bereits um 07.30 Uhr sollte der Start in Willingen erfolgen. Da wir am Vortag nicht mehr die Startunterlagen abholen konnten, mussten wir dies um sechs Uhr erledigen.

Zum Glück hatte ich die Coffeegang dabei und während Maren mein Frühstück zubereitete und Ansgar mit mir die Startnummer abholte und danach mein Rad race ready machte, konnte ich meinen gewohnt langsamen Ablauf vollziehen.

Um kurz vor sieben ging es dann etwas verspätet zum Warm Up, Vorteil von Startblock A und der dort vorherrschenden Gelassenheit. Denn Startblock B war um sieben bereits gut gefüllt.

Mein Warm Up war verkürzt, ich hatte die ersten KM in Willingen flach in Erinnerung, was sich später als falsch herausstellen sollte.

10min lockeres pedalieren und dann 3×30″ Z4 um die Beine anzufeuern, letztendlich sollte der heutige Tag ja als Generalprobe für das 24h Stunden Rennen in Finale Ligure dienen und die Strategie war Leistungs- und nicht Platzierungsorientiert.

Kurz vor dem Start traf ich Thorsten, einen ehemaligen MTBvD Teamgefährten, der als 153. in 3:05h die Kurzstrecke beenden sollte. Super gemacht Thorsten!

Transalp Feeling in Willingen

Kurz vor dem Start traf ich dann endlich Tim, der leider aus Startblock B starten musste. Gemeinsam posierten wir wie zu Transalp Zeiten. Etwas Smalltalk und spürbare Lockerheit bei Tim und mir, ganz anders als vor zwei Jahren, wo wir viel zu nervös agierten.

Kurz vor dem Start

Um 07:20 Uhr war ich dann auch im Startblock. Ich war gelassen, wie fast alle Fahrer in Startblock A. Ich zweifelte nicht daran, dass ich heute die 135km (4000hm) Strecke fahren werde und war überzeugt davon, dass mir die Genralprobe gelingen sollte.

Diese Lockerheit ist mir neu und sowohl im Training als auch Rennen erkennbar. Ich glaube dadurch bin ich überhaupt erst zu der Lage gekommen Next Level Leistung abzurufen.

Morgen früh gibt es dann den Bericht zum eigentlichen Rennen. Aber soviel Wertschätzung für meine Crew muss sein. Ihr seid die Derbsten!